LuckyMotion und Studierende im öffentlichen Gesundheitsdienst – Förderung für zwei Projekte

Nach erfolgreicher Antragstellung erhalten die beiden Göttinger Projekte „LuckyMotion - Förderschulen in Bewegung“ und „Gemeinsam lernen und studieren in Einrichtungen der öffentlichen Gesundheit“ eine Förderung durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Von sechs geförderten Projekten werden zwei in Südniedersachsen realisiert.

Das Projekt LuckyMotion – Förderschulen in Bewegung der Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachsen zielt auf Prävention durch mehr Bewegung an Förderschulen ab. Gemeinsam mit Projektpartner:innen aus dem Institut für Sportwissenschaften der Universität Göttingen und dem Labor für Bewegungswissenschaften der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim/Holzminden/Göttingen, Standort Hildesheim, wird ein Konzept niedrigschwelliger Bewegungsangebote für den Schulalltag entwickelt. Durch einen Methodenkoffer, der vielfältige Bewegungsaufgaben, Ideen, Spielformen etc. enthalten wird, soll die körperliche Aktivität der Kinder im Alltag gesteigert und Freude an der Bewegung vermittelt werden.

Die Entwicklung des Methodenkoffers erfolgt in Zusammenarbeit mit Studierenden und gemeinsam mit Schüler:innen, pädagogischem Personal und Eltern verschiedener Förderschulen und -einrichtungen, um eine zielgruppenspezifische Bewegungsförderung entwickeln und umsetzen zu können. Die Inhalte des Methodenkoffers, wie beispielsweise kleine Bewegungsaufgaben, Ideen oder Spielformen sollen die körperliche Aktivität der Kinder adressatengerecht steigern. Daneben wird LuckyMotion auch wissenschaftlich von den Projektpartner:innen aus den Hochschulen evaluiert.

„Das Projekt LuckyMotion bringt Bewegung in den Alltag von Kindern in Förderschulen und unterstützt ein gesundes Lernen und Aufwachsen. Bildungsoffensive bedeutet auch Bewegungsoffensive“ so Dr. Thomas Suermann, Mitglied im Vorstand der Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachsen.

Gemeinsam lernen und studieren in Einrichtungen der öffentlichen Gesundheit

Studierende der Humanmedizin der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und Studierende des Gesundheitscampus Göttingen, einer Kooperation der UMG und der HAWK in den Studiengängen Pflege, Soziale Arbeit im Gesundheitswesen, Therapiewissenschaften (Physiotherapie und Logopädie) und Hebammenwissenschaft sollen das multiprofessionelle Berufsfeld im öffentlichen Gesundheitsdienst und in anderen öffentlichen Einrichtungen der Gesundheitsfürsorge (z.B. Beratungsstellen) in der Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachsen vor Ort kennenlernen und sich als Lernende aktiv einbringen. Ziel des Projekts ist es, schon im Studium auf die vielfältigen Aufgabenbereiche im öffentlichen Gesundheitsdienst aufmerksam zu machen und diese durch eigenes Erleben anschaulich kennenzulernen.

Dr. Eckart Mayr, Leiter des Gesundheitsamts für Stadt und Landkreis Göttingen, sagt zum Projekt: „Es ist schön, wenn Studierende schon während des Studiums die Gelegenheit haben, in eine Institution des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) hinein zu schnuppern. Wir freuen uns darüber, den Studierenden die Möglichkeit zu bieten, im Gesundheitsamt zu hospitieren. Ein gutes Beispiel ist die aktuelle Pandemie: wir beschäftigen derzeit mehr als 60 Studierende; in der Gesamtzeit in den letzten 14 Monaten sind es weit mehr als 100 Studierende, die doch großes Interesse an unserem sehr weitreichenden und aus meiner Sicht dem spannendsten Fachgebiet der medizinischen Facharztqualifikationen signalisieren.“

Die Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachsen umfasst Stadt und Landkreis Göttingen und den Landkreis Northeim. Sie hat im letzten Jahr ihr 10jähriges Jubiläum gefeiert.

Zur Förderung:

Das Niedersächsische Sozialministerium fördert zusammen mit einer Reihe von Kooperationspartner:innen die Gesundheitsregionen. Daneben gibt es jährlich auch Fördermittel für besondere regionale Projekte, für die sich die teilnehmenden Regionen bewerben können. Über die Auswahl entscheidet ein Lenkungsgremium, dem alle Kooperationspartner:innen angehören, beratend unterstützt von der Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen Spitzenverbände.

„Gesundheitsregionen sind wichtig, um die Gesundheitsversorgung im Flächenland Niedersachsen zu sichern und zu stärken. Wir brauchen sie, um vor Ort angepasst mit allen Akteurinnen und Akteuren gut zusammenzuarbeiten“, sagt die Niedersächsische Sozial- und Gesundheitsministerin Daniela Behrens.

Die Gesundheitsregionen Niedersachsen sind regionale Modelle, bei denen die Akteur:innen des Gesundheitswesens sektorenübergreifend zusammenarbeiten. Sie vernetzen ambulante, stationäre und pflegerische Angebote.

 

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