Fördermöglichkeiten für Weiterqualifizierung

28.08.2019

Zum 1. Januar 2019 ist das neue Qualifizierungschancengesetz in Kraft getreten. Mit diesen Regelungen hat der Gesetzgeber die Möglichkeiten der Fortbildungsförderung von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten deutlich erweitert.


Hintergrund dieser Initiative sind erwartete und z.T. bereits vollzogene erhebliche Veränderungen in der Arbeitswelt. Denn neue Technologien und der damit verbundene Strukturwandel werden Beschäftigte wie Betriebe vor neue Herausforderungen stellen, auch wenn die Betroffenheit je nach Berufsfeld unterschiedlich ausgeprägt sein wird. Das neue Qualifizierungschancengesetz soll somit einen Beitrag leisten, um Beschäftigte auf neue Aufgaben vorzubereiten und Betrieben zukunftsfähige MitarbeiterInnen zu sichern.


Nachfolgend eine Kurzzusammenfassung des Förderprogramms:


wichtige Voraussetzungen:
•    der Förderantrag muss vor Beginn der Qualifizierung gestellt werden
•    das Qualifizierungsangebot muss AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) zertifiziert sein
•    der Umfang der Qualifizierung muss mehr als 160 Stunden betragen
•    es darf sich nicht um eine Qualifizierung handeln, die die Betriebe aufgrund bundes- oder landesrechtlicher Regelungen durchführen müssen
Umfang der Finanzierung:
•    nicht rückzahlbarer Zuschuss
•    Lehrgangskosten bis 100% (Förderquote ist abhängig von der Betriebsgröße)
•    Arbeitsentgeltzuschuss bis 75% während der Weiterbildung (auch dieser Zuschuss ist abhängig von der Betriebsgröße)


Weiterführende Informationen erhalten Sie HIER!

Falls Sie demnächst eine Qualifizierung Ihrer MitarbeiterInnen planen, dann melden Sie sich gerne bei uns oder direkt bei dem Ansprechpartner der Agentur für Arbeit,Maik Gronemann-Habenicht, Teamleiter im Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Göttingen, Tel.: 0551 / 520 160.

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