SNIC Life Science Accelerator

19.03.2018

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Der SNIC Life Science Accelerator hat am 1. Januar den Betrieb aufgenommen. Gemeinsam mit Vertretern der südniedersächsischen Sparkassen haben Dr. Dirk Kautz (Leiter SNIC-Accelerator), Mascha Albrecht (Leiterin SNIC-Geschäftsstelle) und Ursula Haufe (Geschäftsführerin des Projektträgers GWG) am Freitag über den aktuellen Stand des Projekts informiert: Nachdem sich Gründerteams Ende Februar mit einer Präsentation vor dem AcceleRAT um einen Platz im Accelerator beworben haben, hat die Steuerungsgruppefünf Start-ups und Spin-offs den Zuschlag erteilt – darunter Ausgründungen der HAWK, der Universität Göttingen, der UMG und des MPI für Dynamik und Selbstorganisation. Sie werden die nächsten Monate intensiv im weiteren Gründungsprozess begleitet. Neben Experten und Mentoren aus Wissenschaft und Wirtschaft steht ihnen das Accelerator-Team mit Dr. Dirk Kautz, Referentin Anna Sperber und Assistent Dustin Metz zur Seite.

Dr. Kautz blickt der Zusammenarbeit mit den ersten Gründerteams mit Vorfreu de entgegen  : „Wir haben bereits im ersten Durchgang spannende Projekte für den Accelerator  gewinnen können. Jetzt gilt es, diesen den nötigen Schub zu geben.“ Dabei setzt er vor allemauf die Expertise und das Engagement der Life-Science-Unternehmen in der Region: „Wir freuen uns, dass sie sich mit hochkarätigen Vertretern in das Projekt einbringen. Ich binsicher, dass die Gründer von deren Know-how immens profitieren“, so Dr. Kautz weiter. Gemeinsam mit Frau Haufe und Frau Albrecht dankte er den Sparkassen aus Göttingen,Northeim, Duderstadt, Einbeck, Münden, Osterode und Bad Sachsa noch einmal für ihrfinanzielles Engagement für den SNIC-Accelerator. Die Landesmittel in Höhe von 150.000Euro für zwei Jahre waren schließlich an eine Ko-Finanzierung in gleicher Höhe gebunden. „Hier zeigen wir uns als unkomplizierter, verlässlicher Partner für die Initiatoren, eingebettet in das agile Netzwerk aus Wissenschaft und Wirtschaft“, sagt Thomas Scheffler. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Münden bringt zugleich seine Erwartung an die Kooperat ionzum Ausdruck: „Ich hoffe, dass die Strahlkraft des SNIC auch die Landkreis-Regionen erreicht, Impulse setzt und neue Möglichkeiten eröffnet.“ Ähnlich äußert sichStefan Beumer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Einbeck: „Wir engagieren uns im SNIC-Accelerator, um auch die Life-Science-Region Einbeck mit ihrem großen Player KWS Saat SE in den Fokus der Gründer zu rücken. Auch außerhalb des Oberzentrums Göttingen bieten sich hervorragende Möglichkeiten für innovative Unternehmen .“ Deren Bedeutung hebt Steffen-Peter  Horn (Direktionsleiter Marktfolge, Sparkasse Göttingen) hervor: „Startups und Spin-Offs aus dem wissenschaftlichen Umfeld zählen zu den wichtigsten Innovationstreibern.So schieben sie die Weiterentwicklung unserer Wirtschaft an – und das istnicht nur im Interesse der Sparkassen, sondern wichtig für unsere gesamte Region."Dass diese jedoch auf fachkundige Unterstützung angewiesen sind, macht Ralf Müller, Vorstandsvorsitzenderder Sparkasse Bad Sachsa, deutlich: „In der Gründungsphase strömen Unmengen von Themen auf Unternehmer ein. Hier ist es wertvoll, kompetente Begleiter an seiner Seite zu haben.“ Diese sieht Uwe Hacke, Vorstandsvorsitzender derSparkasse Duderstadt, vor allem in den Mentoren. „Durch deren Beteiligung sehe ich dieMöglichkeit, die Gründer besser in regionale Unternehmensnetzwerke zu integrieren und so die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft zu verstärken.“ Diesen Netzwerk-Gedankengreift auch Uwe Maier, Vorstandsmitglied der Sparkasse Osterode am Harz, auf: „Lokalen separat agierenden Initiativen fehlt es oft an nachhaltiger Kraft und Wertschätzung. Mitdem SNIC haben wir einen Partner an unserer Seite, mit dem wir langfristig etwas bewegen können.“


Ursula Haufe ist überzeugt, dass das Geld der Sparkassen im Accelerator gut  angelegt ist: „Wir haben mit dem Accelerator einen großen und wichtigen Schritt gemacht, um auf Göttingen und die Region als Gründungsstandort aufmerksam zu machen. Ich bin sicher, dass wir in Kürze bereits erste Erfolge sehen werden. Das besondere Konzepteines ganzheitlichen Coachings und intensiver Betreuung bietet die Chance, junge Talente zu gewinnen und am Standort zu halten.“ Für Mascha Albrecht fügt sich derAccelerator zudem perfekt in die Gründungsunterstützung des SNIC ein: „Vom Pre-Inkubator für studentische Gründer über die kostenlose Crowdfunding-Beratung und Qualifizierungsformate der Innovationsakademie bis hin zur intensiven Betreuung von Start-ups und Spin-offs im Accelerator erhalten innovative Köpfe im SNIC die passenden
Angebote für ihren Bedarf.“

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